Beispiel 4 für PROC GENMOD

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Schwierigkeitsgrad
Anfänger
Veröffentlicht am :
Das Skript beginnt mit der Erstellung eines internen Datensatzes namens 'Icecream' über Datalines, der Informationen über die Anzahl der Beobachtungen ('count'), die Eismarke ('brand') und die Geschmackpräferenz ('taste', eine ordinale Variable) enthält. Anschließend wird die GENMOD-Prozedur aufgerufen, um die ordinale Antwortvariable 'taste' in Abhängigkeit von der kategorialen Variable 'brand' zu modellieren. Das Modell wird mit einer multinomialen Verteilung und einer kumulativen Logit-Verknüpfungsfunktion spezifiziert. Die Option 'aggregate=brand' wird verwendet, um die Beobachtungen nach Marke zu gruppieren, und die Option 'type1' fordert Typ-1-Tests für die Effekte des Modells an. Schließlich berechnen drei 'estimate'-Anweisungen die log-transformierten Odds Ratios (LogOR) zwischen verschiedenen Kategorien der Variable 'brand' und exponentiieren diese, um die Odds Ratios zu erhalten.
Datenanalyse

Type : CREATION_INTERNE


Der Datensatz 'Icecream' wird direkt im Skript mithilfe einer DATA-Anweisung und Datalines erstellt. Er enthält die Variablen 'count' (Häufigkeit), 'brand' (Eismarke) und 'taste' (ordinale Geschmackpräferenz: vg, g, m, b, vb).

1 Codeblock
DATA STEP Data
Erklärung :
Dieser DATA STEP-Block erstellt den Datensatz 'Icecream', der für die Analyse verwendet wird. Er definiert drei Variablen: 'count' (numerisch für die Häufigkeit), 'brand' (Zeichen für die Marke) und 'taste' (Zeichen für die Geschmacksstufe). Die Daten werden direkt im Skript über die DATALINES-Anweisung bereitgestellt, wodurch sie zu einer internen Datenquelle werden.
Kopiert!
1DATA Icecream;
2 INPUT count brand$ taste$;
3 DATALINES;
470 ice1 vg
571 ice1 g
6151 ice1 m
730 ice1 b
846 ice1 vb
920 ice2 vg
1036 ice2 g
11130 ice2 m
1274 ice2 b
1370 ice2 vb
1450 ice3 vg
1555 ice3 g
16140 ice3 m
1752 ice3 b
1850 ice3 vb
19;
2 Codeblock
PROC GENMOD
Erklärung :
Diese PROC GENMOD-Prozedur führt eine kumulative logistische Regressionsanalyse durch. Die Option 'rorder=data' behält die Reihenfolge der Kategorien der Antwortvariable bei, wie sie in den Daten erscheint. Die Anweisung 'freq count;' gibt an, dass 'count' die Häufigkeiten jeder Beobachtung enthält. 'class brand;' deklariert 'brand' als kategoriale Variable. Die 'model'-Anweisung definiert das Modell: 'taste' ist die abhängige Antwortvariable, modelliert durch 'brand'. Die Optionen 'dist=multinomial' und 'link=cumlogit' geben ein ordinales multinomiales Modell mit einer kumulativen Logit-Verknüpfungsfunktion an. 'aggregate=brand' aggregiert die Beobachtungen nach Marke für die Quasi-Likelihood-Berechnung. 'type1' fordert Typ-1-Quadratensummen an. Schließlich berechnen die 'estimate'-Anweisungen die log-transformierten Odds Ratios (und deren Exponentierungen) für Vergleiche zwischen den Eismarken.
Kopiert!
1PROC GENMOD DATA=Icecream rorder=DATA;
2 freq count;
3 class brand;
4 model taste = brand / dist=multinomial
5 link=cumlogit
6 aggregate=brand
7 type1;
8 estimate 'LogOR12' brand 1 -1 / exp;
9 estimate 'LogOR13' brand 1 0 -1 / exp;
10 estimate 'LogOR23' brand 0 1 -1 / exp;
11RUN;
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