Expertenrat
Simon
Expert SAS et fondateur.
« Das Makro killsess ist ein unverzichtbares Werkzeug für Power-User in Windows-Umgebungen (wie Citrix oder Remote Desktop). Es löst das Problem von „Geistersitzungen“, die nicht mehr reagieren und Ressourcen blockieren. Durch die Nutzung des nativen Windows-Befehls taskkill ermöglicht es eine Selbsthilfe ohne IT-Support, während intelligente Filter kritische Fehlbedienungen verhindern.
Strategische Empfehlungen
Der PID-Sicherheitsmechanismus: Die Verwendung der automatischen Makrovariable &sysjobid ist entscheidend. Durch den Filter /fi "PID ne &sysjobid" wird verhindert, dass das Makro die aktuelle Sitzung „suizidiert“. Nur so kann der Prozess andere Instanzen sauber beenden und das Ergebnis noch im Log protokollieren.
Präzise Zielsteuerung: Die Kombination aus USERNAME und WINDOWTITLE stellt sicher, dass Sie nur Ihre eigenen Sitzungen beenden und nicht die eines Kollegen auf demselben Server. Zudem erlaubt die Variable &sessno, gezielt eine bestimmte Instanz (z. B. „Session 2“) zu terminieren, während andere produktive Sitzungen unberührt bleiben.
Administrative Voraussetzungen: Da das Makro den System-Shell-Befehl X nutzt, muss die Systemoption XCMD aktiviert sein. Beachten Sie, dass dieser Befehl Windows-spezifisch ist. In einer Linux-basierten Umgebung (wie SAS Viya) würde dieser Aufruf scheitern und müsste durch kill- oder pgrep-Befehle ersetzt werden. »