Dieses Dokument erläutert die Definitionen verschiedener Typen externer Dateien und Datenformate, die in SAS
© verwendet werden. Es umfasst:
- Binärdaten: Numerische Daten, die in einer externen Datei im Binärformat gespeichert sind. Binärzahlen haben eine Basis von zwei und werden durch die Ziffern 0 und 1 dargestellt.
- Binärer Spaltenspeicher: Eine ältere Form der Datenspeicherung, die nicht mehr weit verbreitet ist und von den meisten SAS©-Benutzern nicht benötigt wird. Der binäre Spaltenspeicher komprimiert Daten so, dass mehr als 80 Datenelemente gespeichert werden können. Der Vorteil ist, dass diese Methode mehr Daten im gleichen Speicherplatz speichern kann. Da Datensätze von Kartenbildern immer noch existieren, stellt SAS© Informate zum Lesen von binären Spaltendaten bereit.
- Externe Dateien: Dateien, die von Ihrem Betriebssystem und nicht von SAS© verwaltet und gepflegt werden. Sie enthalten Daten oder Text als Eingabe für SAS©-Aufgaben oder sind Ausgabedateien, die als Ergebnis von SAS©-Aufgaben erstellt werden.
- Externe Dateien als Eingabe für eine SAS©-Sitzung: Rohdatensätze in externen Dateien, die Sie als Eingabe in SAS© lesen möchten, einschließlich Daten in Form von einfachen ASCII-Textdateien und Binärdateien. Programmieranweisungen in externen Dateien, die Sie zur Ausführung an SAS© übermitteln möchten.
- Externe Dateien als Ausgabe einer SAS©-Sitzung: Dateien, in denen Sie Daten oder Text speichern möchten, einschließlich Daten, die als Datensätze in einfachen ASCII-Textdateien oder als Binärdaten geschrieben werden. Dateien, die als Ergebnis der Ausführung eines SAS©-Programms erstellt werden, einschließlich SAS©-Protokolldateien und der Ergebnisse von SAS©-Prozeduren. Zum Beispiel ermöglicht die PRINTTO-Prozedur, die Ausgabe der Prozedur in eine externe Datei umzuleiten. Jede SAS©-Aufgabe erstellt mindestens eine externe Datei, das SAS©-Protokoll. SAS©-Katalogdateien und ODS-Ausgabeziele sind ebenfalls Beispiele für externe Dateien.
- Gepackte Dezimaldaten: Binäre Dezimalzahlen, die so kodiert sind, dass jedes Byte zwei Dezimalziffern darstellt. Die gepackte Dezimaldarstellung speichert Dezimaldaten mit exakter Präzision; der Bruchanteil der Zahl muss mithilfe eines Informats oder Formats bestimmt werden, da es keine getrennte Mantisse und Exponent gibt.
- Zonenweise Dezimaldaten: Binäre Dezimalzahlen, die so kodiert sind, dass jede Ziffer ein Byte Speicherplatz benötigt. Das letzte Byte enthält das Vorzeichen der Zahl sowie die letzte Ziffer. Zonenweise Dezimaldaten erzeugen eine druckbare Darstellung.